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Stellungnahme zur Gebührenerhöhung

Wie bereits in der Ausgabe 4 des plopp angekündigt, möchte der Vorstand Stellung zu der beim Beirat, am 17. März 2018, beschlossenen Gebührenanpassung beziehen.

Nach einem positiven Jahresabschluss 2015 wurde in den Jahren 2016 und 2017 massiv in die Landes- und Bezirksstützpunkte, den Schulsport und die Vereinsentwicklung investiert. Die erbrachten Investitionen verursachen aktuell Kosten von ca. 115.000 Euro pro Jahr. Diese Mehrkosten  wurden aus den gebildeten Rücklagen gedeckt.

Der Vorstand des HTTV hat entschieden, das Thema Schulsport und Vereinsentwicklung für die nächsten drei Jahre weiter massiv zu verfolgen.  Dafür werden pro Jahr rund 46.000 Euro im Wirtschaftsplan angesetzt. In diesem Betrag sind Personalkosten sowie die Unterstützung der Vereine für Trainer und Material enthalten. Ebenso sollen die Landesstützpunkte am Leben erhalten werden, um  aus der Basis, in allen hessischen Regionen, Talente optimal fördern zu können. Dies schlägt mit einem Betrag von rund 70.000 Euro zu Buche. Um die Betriebsmittelrücklage nicht weiter anzugreifen, war eine Gebührenanpassung notwendig. Diese Betriebsmittelrücklage ist für den Verband zwingend notwendig, um auf Ausfälle, wie beispielsweise Kürzung von Fördermitteln, reagieren zu können. Eine massive Einsparung im Haushalt ist in einem solchen Fall nicht von heute auf morgen realisierbar, da unter anderem auch bestehende Arbeitsverträge eingehalten werden müssen.

Die Anpassung  wurde sowohl im Vorfeld des Beirats, als auch während der Beiratstagung konstruktiv und produktiv diskutiert. Am Ende wurde mit über 78% der Stimmen für eine Gebührenanpassung votiert. Diese Anpassung ist auf drei Jahre befristet. In dieser Zeit werden die Maßnahmen immer wieder auf den Prüfstand gestellt und gegebenenfalls angepasst, aber auch ständig weiterentwickelt.